Lippenherpes

Lippenherpes

Was ist Lippenherpes?

Lippenherpes ist eine Virusinfektion, ausgelöst durch das Herpes-simplex-Virus (HSV). Umgangssprachlich wird oft nur die Bezeichnung Herpes verwendet. Bereits im Kindesalter werden die meisten von uns durch Tröpfcheninfektion infiziert. Ab diesem Zeitpunkt bleibt das Virus lebenslang im Körper.

Rund 10 Millionen Menschen leiden alleine in Deutschland unter regelmäßigen Ausbrüchen von Lippenherpes. Nach wissenschaftlichen Schätzungen tragen 90 Prozent der Weltbevölkerung das Herpes-simplex-Virus in sich. Bei den meisten Menschen bleibt das Virus aber unauffällig, es treten also keine Herpesschübe auf.

Bei den anderen wird Lippenherpes schubweise durch schmerzhafte und unansehnliche Bläschen sichtbar. Das Virus wartet dafür ein Leben lang in den Nervenbahnen, meist in den Nervenzellen der Schläfe, um bei einer Schwächung des Immunsystems zur Hautoberfläche zu wandern.
Dafür sucht es sich die schwächsten Gewebestellen aus – das ist meistens die empfindliche Lippenregion, die als Übergang zwischen Gesichts- und Schleimhaut besonders anfällig ist, aber auch die Kinn- und Nasenbereiche.

Warum das Virus nur bei manchen Menschen in Form von sichtbaren und schmerzhaften Herpesbläschen auftritt und bei anderen nicht, ist wissenschaftlich noch nicht erklärbar. Vermutlich wird die Veranlagung vererbt. Gefährlich ist das Virus in der Regel nicht. Die Bläschen sind nur abgestorbene Zellen, die allerdings äußerst infektiös und sehr lästig sind.

Lippenherpes – Ansteckung und Infektion

Da der überwiegende Teil der Menschheit das Virus in sich trägt, wird das Herpes-simplex-Virus meist schon in einer frühen Lebensphase übertragen: durch das Teilen von Besteck und Gläsern, durch einen Kuss des Babys oder durch das Benutzen gleicher Handtücher. In Blutproben kann man sehen, dass bereits 70 Millionen Deutsche mit HSV-1 in Kontakt gekommen sind. Sie gelten als infiziert. Jedoch bricht nur bei ca. 10 Millionen von ihnen tatsächlich Lippenherpes aus. Die Gründe hierfür sind immer noch nicht geklärt.

Ursachen und Auslöser von Lippenherpes

HSV-1 verbreitet sich durch eine Tröpfchen- oder Schmierinfektion über die Schleimhäute. 80-90% der Bevölkerung infizieren sich in der Kindheit durch Kontakt innerhalb der Familie oder mit anderen Kindern. Diese Erstinfektion verläuft in der Regel ohne Symptome. Das Virus verbleibt danach ein Leben lang im Körper und nistet sich in Teilen des Nervensystems ein, den sogenannten Nervenzellknoten. Bei den meisten Menschen wird es nie wieder aktiv – sie bemerken die Infektion gar nicht. Etwa 15% der Infizierten haben nicht so viel Glück: Durch unterschiedliche Auslöser hervorgerufen wandert das Virus über Nervenbahnen bis in die Lippenregion, infiziert dort von Neuem die Zellen und löst einen Herpes-Schub aus.

Lippenherpes-Symptome

Typische Herpes-Symptome spürt man bereits, bevor sich die unschönen Fieberblasen zeigen. Lippenherpes-Betroffene erkennen oft schon an einem charakteristischen Kribbeln oder einem Spannungsgefühl der Haut, dass ein akuter Schub droht. Im Anschluss kommt es meist zu Schmerzen und Brennen an der betroffenen Stelle.

Gut zu wissen: Beim ersten Kribbeln sollte sofort behandelt werden. Je schneller Sie reagieren, desto schneller klingt der Herpes-Schub auch wieder ab. Die Viren breiten sich gerade zu Beginn eines Schubs explosionsartig aus. Rechtzeitig aufgetragen kann hochkonzentrierter Melissenextrakt einen Lippenherpes-Ausbruch mildern. Hochkonzentrierter Melissenextrakt blockiert die Hautzellrezeptoren, so dass ein Eindringen des Virus in die Zellen und die weitere Ausbreitung gehemmt werden.

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Lippenherpes verläuft in Schüben

Lippenherpes-Geplagte leiden besonders häufig während der Erkältungsphasen der Wintermonate und den Sommermonaten an Schüben. Das Virus breitet sich zumeist aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist.

Bei Lippenherpes wechseln sich akute Schübe, in denen die Krankheit sichtbar und ansteckend ist, mit inaktiven Phasen ab, in denen sich das Virus im Körper “versteckt”.

Lippenherpes-Betroffene erkennen oft schon an einem charakteristischen Kribbeln, dass ein akuter Schub droht. Der akute Schub verläuft über einen Zeitraum von 9-14 Tagen und besteht aus 6 Phasen:

  • Frühphase: Schmerzen, Kribbeln, Brennen, Spannungsgefühl bei noch intakter Haut

  • Rötungsphase: Gerötete, schmerzhafte Papeln erscheinen

  • Bläschenphase: Papeln werden zu flüssigkeitsgefüllten Herpesbläschen. Das Sekret enthält Millionen von Viren und ist hochinfektiös.

  • Wundphase: Aufbrechen und Verschmelzen der Bläschen, es bilden sich schmerzhafte nässende Wunden.

  • Verkrustungsphase: Bildung stark juckender Krusten und Schorf.
  • Abheilungsphase: Restliche Rötung und Schwellungen heilen ohne Narbenbildung ab.

Behandlungsmöglichkeiten akuter Lippenherpes-Schübe

Pflanzliche Wirkstoffe

Einen sehr gut wirksamen und unbedenklichen Wirkstoff bietet die Natur. Medizinisch wird seit vielen Jahren hochkonzentrierter Melissenextrakt als Arzneimittel sehr erfolgreich zur Behandlung von Lippenherpes eingesetzt. Die Wirkweise von hochkonzentriertem Melissenextrakt ist ebenso hautfreundlich wie effektiv:

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    Rechtzeitig aufgetragen beschleunigt hochkonzentrierter Melissenextrakt den Heilungsprozess.
  • Keine Resistenzen
    Im Gegensatz zu synthetischen Substanzen tritt kein Gewöhnungseffekt der Herpes-Viren gegenüber Melissenextrakt ein.

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Chemische Wirkstoffe

Bekannte Wirkstoffe zur Bekämpfung von Herpes-Bläschen sind Aciclovir und Penciclovir. Sie dringen in Hautzellen ein und werden dort als “falsche Bausteine” in die DNA des Herpes-Virus eingebaut. Das Virus kann sich nicht mehr vermehren.

Als Tablette eingenommen wirkt Aciclovir im ganzen Körper und ist eine wichtige Behandlungsform bei schweren Virusinfektionen. Als Lippenherpes-Creme hat es jedoch Nachteile: Die Wirkung tritt erst ein, wenn der Herpes bereits ausgebrochen ist – der Schub lässt sich also nicht mehr verhindern. Zudem wird diese Wirkstoffgruppe nur bedingt für Kinder und Schwangere empfohlen. Besonders problematisch: Herpes-Viren können eine Resistenz gegen Aciclovir und Penciclovir entwickeln. Bei einer schweren Herpes-Infektion steht dann keine zuverlässige Behandlungsmethode mehr zur Verfügung.

Ein weiterer synthetischer Wirkstoff ist Docosanol. Er schirmt gesunde Hautzellen ab. Der genaue Wirkmechanismus von Docosanol ist wissenschaftlich nicht aufgeklärt. Das Herpes-Virus selbst bleibt jedoch unbeeinflusst. Dadurch bleiben Herpesviren in der Haut ansteckend und können weitere Zellen befallen. So verbleibt ein Infektionsrisiko für betroffene Patienten und ihre Mitmenschen.

Vorbeugen und sofort behandeln

Beim ersten Kribbeln sollte sofort behandelt werden. Denn je schneller Sie reagieren, desto schneller klingt der Herpes-Schub auch wieder ab. Die Viren breiten sich gerade zu Beginn eines Schubs explosionsartig aus. Wenn Sie bereits wissen, dass bei Ihnen z.B. in Stressphasen häufig Schübe auftreten, dann beugen Sie vor, um das Risiko eines Herpes-Schubs zu mindern.

Wenn Sie mit Lippenherpes zu tun haben, sollten Sie immer ein wirksames Mittel verwenden und auch bestenfalls zur Hand haben. Im Idealfall schützen Sie sogar konstant vorbeugend die Lippen – z.B. mit einem geeigneten Lippenpflegestift – und den Organismus.
Eine gesunde Lebensweise kann sehr beim Vorbeugen vor Herpesschüben helfen. Denken Sie an:

  • genügend Schlaf
  • eine ausgewogene und gesunde Ernährung
  • Minderung von emotionalem Stress
  • Sonnenschutz für die Lippen
  • Bewegung und frische Luft

Transparente Pflaster

Auch transparente Pflaster sowie elektrische Lippenstifte werden zur Anwendung bei Lippenherpes angeboten. Herpes-Pflaster erfüllen in erster Linie einen kosmetischen Zweck. Sie werden direkt auf die Herpes-Bläschen geklebt, sodass die Lippen überschminkt werden können, und schützen die Wunde vor Verschmutzung. Elektrische Lippenstifte erzeugen entweder einen schwachen Strom oder eine erhöhte Temperatur. Der Strom soll den pH-Wert der Haut senken, sodass sich die Viren nicht ausbreiten können. Die konzentrierte Wärme zielt auf ein Absterben der Herpes-Viren ab. Weder für die Pflaster noch für die elektronischen Lippenstifte liegen ausreichende Studien vor, die eine virustatische Wirkung bestätigen.

Tipps

Einmal ausgebrochen, kann der Krankheitsverlauf zwar nicht aufgehalten werden, aber einige Regeln kann man beachten, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet. Zum eigenen Wohl und dem seiner Mitmenschen:

  • Versuchen Sie, den Kontakt mit den hoch infektiösen Herpesbläschen komplett zu vermeiden. Wattestäbchen benutzen, wenn man sie behandelt.

  • Nutzen Sie in der Zeit des Ausbruchs ausschließlich Ihr eigenes Geschirr und Besteck.
  • Auf Lippenstiften können die Viren einige Zeit überleben. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie diese teilen. Eine erneute Selbstinfektion ist ebenso sehr leicht möglich.
  • Herpes-Viren überleben auch auf Textilien lange. Also auch nur das eigene Handtuch verwenden.
  • Die Zahnbürste sollte nach jeder Benutzung während eines akuten Herpesausbruchs desinfiziert werden, um eine erneute Ansteckung zu verhindern. Nachdem der Lippenherpes abgeheilt ist, sollte die Zahnbürste gewechselt werden.
  • Besonders beim Stillen muss ganz besonders auf Sauberkeit geachtet werden. Deshalb immer vorher die Hände gründlich waschen.
  • Während einer akuten Phase auf Kontaktlinsen verzichten. Das Virus wird sonst eventuell über die Hände ins Auge verteilt, was zur Schädigung des Auges bis hin zur Erblindung führen kann.

So wirkt Melissenextrakt